Das Fazit der Konjunktur-Analyse der Wirtschaftskammer Österreich lautet für August 2026: Die österreichische Wirtschaft stagniert derzeit. Zwar hellt sich die Stimmung leicht auf, doch eine echte Erholung wird durch geopolitische Unsicherheiten, hohe Preise und strukturelle Probleme gebremst.
Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Wirtschaft
Der Nahostkonflikt und der darauffolgende Anstieg der Ölpreise haben die ohnehin schwache Erholung der österreichischen Wirtschaft erneut gebremst. Die wirtschaftliche Dynamik hat dadurch weiter an Fahrt verloren.

Zwar gibt es bei einigen Kennzahlen erste positive Anzeichen, doch Nachfrage, Konsum und Exportaufträge bleiben weiterhin zurückhaltend.
Aktuelle Wirtschaftslage in Österreich
Um die Situation zu verbessern, sind zwei Dinge besonders wichtig: die Stärkung der heimischen Wirtschaftsbedingungen und eine aktive Gestaltung der internationalen Rahmenbedingungen.
Die WKÖ und verweist auf die interessenpolitischen Schwerpunkte 2026+.

Branchenentwicklung im 2. Quartal 2026: Dienstleistungen wachsen, Bau schrumpft
Die aktuelle WIFO-Schnellschätzung zeigt ein gemischtes Bild für die österreichische Wirtschaft im zweiten Quartal 2026:
• Dienstleistungen verzeichnen ein leichtes Plus.
• Wissensintensive Dienstleistungen wie z. B. IT, Finanzen, Versicherungen, Immobilien wuchsen am stärksten mit +0,8 %.
• Konsumnahe Dienstleistungen (Handel, Verkehr, Tourismus, Gastronomie) stiegen leicht an (+0,3 %).
• Die Industrieproduktion erhöhte sich minimal (+0,1 %), gestützt durch Lageraufstockungen.
• Der Bausektor verzeichnete einen Rückgang von -0,4 %.
Hier finden sie die Konjunkturerhebung August 2026 in ausführlicherer Fassung.
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Im Fokus
• Stagnation im zweiten Quartal 2026
• Dienstleistungen leicht im Plus, Bau weiterhin im Minus
• Intra-EU-Exporte legen zu, Exporte nach China rückläufig
• Wettbewerbsposition auf Drittmärkten sinkt weiter
• Investitionskredite leicht im Plus trotz Nahostkonflikt