Das Fazit der Konjunktur-Analyse der Wirtschaftskammer Österreich lautet für Juli 2026: Die österreichische Wirtschaft kommt nur langsam in Gang. Zwar könnte die Wirtschaftsleistung 2026 wieder das Niveau von 2022 erreichen, pro Kopf hinkt sie aber noch hinterher. Die Erholung ist zäh – und wird von geopolitischen Risiken, dem Druck aus China und strukturellen Schwächen gebremst.
Die Konjunktur steht auf breiteren Beinen, aber der Aufschwung bleibt lahm. Unsicherheit, hohe Preise und schwache Wettbewerbsfähigkeit bremsen aus. Jetzt sind Reformen gefragt, um den Standort zu stärken, sagt die WKÖ und verweist auf die interessenpolitischen Schwerpunkte 2026+.
Was gerade passiert:
- Die Erholung bleibt verhalten.
- Die Industrie gibt leichte Impulse, der Bau aber weiter schwächelt.
- Industrie und Einzelhandel treten seit Jahresbeginn auf der Stelle.
- Exporte nach Deutschland ziehen an, die USA bleiben schwach.
- Die Inflation sinkt – aber nicht genug.
Bauwirtschaft bleibt im Abwärtstrend
Die Wirtschaft kommt 2026 langsam in Fahrt – aber nicht überall. Während die Industrie ein kleines Plus von 1,5 % verbuchen kann, kämpft der Bau weiter mit Rückgängen (–0,3 %). Konsumnahen Dienstleistungen wie Beherbergung und Gastronomie wachsen nur zögerlich, der Handel steht fast still. Ein Lichtblick: Der öffentliche Sektor bleibt stabil. Doch die Budgetkonsolidierung bremst Infrastrukturprojekte aus und belastet den Tiefbau zusätzlich.
Hier finden sie die Konjunkturerhebung Juli 2026 in ausführlicherer Fassung.
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