Das Fazit der Konjunktur-Analyse der Wirtschaftskammer Österreich lautet für Jänner 2026: Inlandsnachfrage erholt sich langsam, Exporte weiter unter Druck.
Die österreichische Wirtschaft zeigt erste Anzeichen einer langsamen Erholung, die vor allem von einer leicht anziehenden Inlandsnachfrage getragen wird. Eine spürbare Belebung der Exporte bleibt jedoch bislang aus.
Hohe Kosten, wachsender Wettbewerbsdruck aus China sowie strukturelle Schwächen des Wirtschaftsstandorts mindern die internationale Wettbewerbsfähigkeit der kleinen, offenen Volkswirtschaft Österreich.
Zur Stärkung des exportorientierten Wachstumsmodells sind daher erforderlich:
• Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit insbesondere die zügige Umsetzung der Industriestrategie
• eine weitere Vertiefung des europäischen Binnenmarkts
• der Abschluss zusätzlicher Handelsabkommen auf EU-Ebene
Hier finden sie die Konjunkturerhebung Jänner 2026 in ausführlicherer Fassung.
Im Fokus
- Inlandsnachfrage stützt Erholung
- Verhaltene Branchenbelebung setzt sich fort
- Industrieproduktion: Uneinheitliches Bild
- Einbruch bei Exporten in die USA
- Privater Wohnbau beginnt sich zu erholen