EU-Fördergelder für die Energiewende – gut gemeint, aber oft ineffizient. Kleine Sanierungen verzögern oft tiefgreifende Maßnahmen wie z.B. Dämmung, die 6- bis 12-mal mehr Energie sparen würden. Ein Artikel im Standard berichtet.
Die EU investiert massiv in die Energiewende, doch Fördergelder werden oft ineffizient eingesetzt. Gleichzeitig geben die EU-Länder täglich über eine Milliarde Euro für Energieimporte aus.
Statt oberflächlicher Sanierungen sind tiefgreifende Maßnahmen notwendig, um den Energiebedarf zu reduzieren, Klimaziele zu erreichen und Steuermittel sinnvoll zu nutzen. Ein Artikel im Standard vom Juli 2026 berichtet: EU-Prüfer rügen Brüssel für milliardenschwere Zuschüsse.
Zwischen 2021 und 2026 investierte die EU-Kommission 43 Milliarden Euro an Steuermitteln in die Renovierung privater Wohngebäude. Doch trotz hoher Kosten wurde nur wenig Energie gespart.
Deep renovation ist der Aufruf statt Lock-in-Effekt
„Oberflächliche Renovierungen sorgen mitunter dafür, dass eine tiefergehende Sanierung später technisch komplizierter oder finanziell unattraktiver wird. Kleinere Arbeiten zögern die eigentlich nötigen Kernsanierungen oft jahrelang hinaus.“
Hier können Sie den Artikel nachlesen: Teuer saniert, kaum was passiert: EU-Prüfer rügen Brüssel für milliardenschwere Zuschüsse