ETHOUSE Award 2027 – der Preis für energieeffiziente Sanierungen in Österreich
2027 werden wir zum 13. Mal Österreichs besten Sanierungen auszeichnen. Mit dem Preis honorieren wir nachhaltige Gebäudesanierungen mit 10.000 Euro und Aufmerksamkeit in Medien, Fachwelt und Öffentlichkeit. Die aktuelle Ausschreibung läuft bis zum 14. Oktober 2026. Jetzt einreichen!
Der ETHOUSE erinnert uns daran, wofür wir tun, was wir tun: Eine energieeffiziente, lebenswerte Zukunft für ein würdevolles Leben auf Planet Erde. Zukunftsfähige Lebensräume sind nur mit einem sanierten Gebäudebestand möglich. Mit Ihrem Engagement im Bereich der thermischen Gebäudesanierung schaffen Sie einen Beitrag zur Realisierung dieser Vision.
In Österreich werden pro Jahr zirka zwölf Millionen Quadratmeter Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) verarbeitet. Diese müssen nicht nur dämmen, sondern auch gestalterische Anforderungen erfüllen. Wir zeichnen also Sanierungen aus, die mehr können als Energiesparen:
Im Namen ETHOUSE sind die zwei Begriffe ETICS (engl. External Thermal Insulation Compound System) und HOUSE verbunden. Dass daraus auch Ethos gelesen werden kann, ist kein Zufall: Die thermische Gebäudesanierung ist eben eine unverzichtbare Maßnahme zum Erreichen der Klimaziele und für die Energiewende.

Individuelles Engagement und Bewusstsein führen zum Erfolg
Technische, wirtschaftliche, rechtliche und soziale Aspekte zeichnen eine erfolgreiche Sanierung aus. Beim ETHOUSE Award 2027 rücken wir den Menschen in den Mittelpunkt. Denn umfassende thermische Gebäudesanierungen werden von einer Menschengruppe realisiert. Deren Fähigkeit zur Zusammenarbeit und das individuelle Engagement bestimmen maßgeblich das Ergebnis. Dabei gilt: Energie folgt der Aufmerksamkeit und die Qualität der Aufmerksamkeit formt das Ergebnis.
Wir finden Sinn in unserem Tun über das Wofür.
Bei Sanierungsprojekten sind oft kreative Lösungen gefragt. Die Kernfragen bei Kreativität lauten: Wer bin ich? Was ist meine Aufgabe?
Unserer Antworten darauf sind genauso wirkungsvoll, wie uns ein Zukunftsbild motivieren kann, uns tagtäglich für eine Sache einzusetzen; zum Beispiel die Vision von einem enkeltauglichen Gebäudebestand.
Wir gestalten unsere gebaute Umwelt.
Unsere Fähigkeit hinter das eigene und über den Tellerrand zu blicken, hilft einen offenen Raum zu schaffen. In diesem entsteht Zukunft, neue Ideen zeigen sich und können realisiert werden.
Erfolgreich umgesetzte Projekte zeigen:
- Potential im Bestand genutzt
- Sanierungsrate erhöht
- kein weiterer Boden in Anspruch genommen
- Kommunikation hat auf vielen Ebenen stattgefunden
- kreative Lösungen wurden geschaffen
- unterschiedliche Maßnahmen kombiniert
- neueste Technologien wurden einsetzt
Thermische Gebäudesanierung wirkt vielfach.
Die Effekte vom Tun sind eine Veränderung in den sozialen Feldern von Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft und auf individueller Ebene.
- Energiewende umsetzten
- Klimaziele 2045 erreichen = eine gesunde Umwelt im Gleichgewicht sorgt für Wohlfühlen
- Volkswirtschaftlicher positiver Effekt: regionale Wertschöpfung + Arbeitsplätze schaffen
- Autonomie: Reduzierter Energieverbrauch macht autonom gegenüber Energiezukäufen aus dem Ausland
- Energiearmut verhindern
- Energiekosten einsparen
- höhere Wirtschaftlichkeit über den Lebenszyklus
- Schnelle Amortisierung der Investitionskosten
- Erhalt von Bausubstanz und Wertsteigerung der Immobilie
Mit unseren Entscheidungen heute, gestalten wir Zukunft.
Mit Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement machen Sie Vergangenheit zukunftsfähig.
Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!
Ausschreibung ETHOUSE Award 2027
Zum 13. Mal würdigt der ETHOUSE Award Gebäudesanierungen, die eine kreative, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Herangehensweise an das Thema Energieeffizienz unter Beweis stellen, sei es als Teil- oder Gesamtlösung. Bewertungskriterien sind ebenso die Qualität in der Ausführung, der Umgang mit dem Altbestand und die architektonische Umsetzung.
Für diesen Preis kann in den drei Kategorien öffentliche und gewerbliche Bauten und privater Wohnbau eingereicht werden.
Der Preis
Der ETHOUSE Award ist mit insgesamt 10.000,- Euro dotiert. Es ist vorgesehen, die Kategoriesieger:innen gleichwertig zu honorieren, die endgültige Aufteilung obliegt der Jury. Die Nominierten werden auf den Webseiten der QG sowie über die Medienpartner publiziert.
Die Preisträger:innen erwartet eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit: Nach der Gewinnerpräsentation erfolgt eine Presseaussendung. Außerdem werden die Sieger:innen auf den Webseiten und Social Media Kanälen der QG präsentiert und über die Medienpartner kommuniziert. Die Siegerprojekte werden eingeladen, im Einreichpool des europäischen EAE-Awards teilzunehmen.
Teilnahmebedingungen
Die eingereichten Objekte werden mit einem ganzheitlichen Blick betrachtet. Besonderes Gewicht kommt den Aspekten Energieeffizienz und neuartiger Zugang der Gestaltung zu. Ebenso werden architektonische und ästhetische Kriterien berücksichtigt.
Im Sinne des Auslobers müssen mindestens 50 % der Fassadenfläche des eingereichten Objekts bzw. des sanierten Teilbereichs mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) saniert worden sein.
Das Zusammenwirken folgender Komponenten ist Grundlage der Bewertung:
- Ausmaß der Energieeinsparung
- Umgang mit dem Altbestand und architektonische Umsetzung
- Umfang der Sanierung z. B. Neugestaltung von Innenhöfen, Optimierung des Innenraums, Außenanlagen
- Darstellung der qualitativen Verarbeitung des WDVS
Für die Juryentscheidung wesentlich sind alle Unterlagen, die bei der Einreichung abgegeben werden. Die Beschreibung des Projekts sowie Fotos, Skizzen und Pläne bilden die Grundlage für die Bewertung. Der Energieausweis stellt die Basis für die Ermittlung der Energieeinsparung dar.
Die Jury
Wojciech Czaja, Journalist, Buchautor und Moderator
Wojciech Czaja
Journalist, Buchautor und Moderator
Wojciech Czaja studierte Architektur an der TU Wien und arbeitet als Journalist, Buchautor und Moderator im Bereich Architektur und Stadtkultur – u.a. für Der Standard, Bauwelt und Baunetz. Er unterrichtet an der NDU St. Pölten sowie an der Kunstuniversität Linz. Seine Corona-Fotoserie Almost war bereits im Wien Museum sowie in Polen, Kroatien und Rumänien zu sehen und befindet sich heute in der Sammlung des Architekturzentrums Wien.
Buchpublikationen: Hektopolis (2018), Almost (2020), Frauen Bauen Stadt (2021), mittendrin und rundherum (2022) und Wien Museum Neu (2023). Zuletzt erschien Stadt Natur Rechte. Was Bienen und Bäume dürfen müssen (Birkhäuser, mit Katja Schechtner und Alex Putzer).
Clemens Hecht, Sprecher ARGE QG WDS
Clemens Hecht
Sprecher ARGE QG WDS
Seit 20212 ist Clemens Hecht Sprecher der Qualitätsgruppe. Er ist studierter Bauingenieur, Referent an der WKO Österreich und Vorstand der European Association of ETICS (EAE). Clemens Hecht ist fokussiert auf energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Wohnen (Neubau und Sanierung) mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Außerdem setzt er sich ein für die Definition von Qualitätsstandards, deren Umsetzung und Einhaltung in Planung, Verarbeitung und Nutzung.
Sandra Gnigler, Architektin, mia2 Architektur
Sandra Gnigler
Architektin, mia2 Architektur
Sandra Gnigler ist Architektin in Linz. Nach ihrem Architekturstudium an der Kunstuniversität Linz begann sie 2010 die Zusammenarbeit mit Gunar Wilhelm. 2013 gründeten sie das gemeinsame Architekturbüro mia2 Architektur. Mit ihrem Team erarbeiten die beiden Projekte in unterschiedlichen Maßstäben, wobei sie einen besonderen Fokus auf das Weiterbauen von Bestand legen. Sie verstehen ihre Verantwortung dabei nicht nur gegenüber ihren Auftraggebern, sondern auch in der Weiterentwicklung unserer Baukultur und der Pflege gewachsener und geerbter Strukturen. Neben dem Architekturbüro ist Sandra Gnigler Lehrbeauftragte an der Kunstuniversität Linz und engagiert sich in diversen Beiräten und Preisgerichtsgremien.
Ralf Pasker, Geschäftsführer EAE
Ralf Pasker
Geschäftsführer der European Association for External Thermal Insulation Composite Systems (EAE)
Ralf Pasker arbeitet seit 2011 für die European Association for External Thermal Insulation Composite Systems (EAE), zunächst als Technischer Leiter und seit 2013 als Geschäftsführer. Seit 2018 Mitglied leitet er den Steuerungskreis von Renovate Europe und ist seit 2022 Präsident von ECCREDI. Bis Ende 2019 war er parallel für den deutschen WDVS-Verband als Geschäftsführer aktiv.
Vor seiner Verbandstätigkeit war Ralf Pasker 14 Jahre lang in leitenden Funktionen in der Industrie tätig, überwiegend in der WDVS-Branche. Zuletzt verantwortete er dort das internationale Geschäftsfeld WDVS bei einem führenden WDVS-Komponentenhersteller.
Christian Pöhn, Stadt Wien
Christian Pöhn
MA39, Experte für Energieeffizienz- und Klimaschutz-angelegenheiten im Gebäudesektor in der Baudirektion der Stadt Wien
Christian Pöhn studierte Technischen Physik und Technischen Mathematik an der TU Wien. Seit 2018 ist er als Experte für Energieeffizienz- und Klimaschutzangelegenheiten im Gebäudesektor im Kompetenzzentrum Bahninfrastruktur der Magistratsdirektion Wien tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf regulativen Bauangelegenheiten, Ingenieurservices und Normen.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagiert er sich in zahlreichen nationalen und internationalen Regelwerksgremien. Zudem hält er Lehraufträge und Vorträge zu Physik und Bauphysik und ist Autor von Büchern und Fachbeiträgen.
Inge Schrattenecker, Stellv. Generalsekretärin ÖGUT, Programmleitung klimaaktiv Gebäude
Inge Schrattenecker
Stellv. Generalsekretärin ÖGUT, Programmleitung klimaaktiv Gebäude
DIin Inge Schrattenecker ist stellvertretende Generalsekretärin der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und leitet seit 2011 das Programm klimaaktiv Gebäude, eines der führenden Gütesiegel für energieeffiziente und nachhaltige Gebäude in Österreich. Sie studierte Raumplanung an der TU Wien, absolvierte eine Ausbildung zur Mediatorin für den Umwelt- und Planungsbereich und arbeitete in verschiedenen Planungsbüros in Wien mit Schwerpunkt Stadtentwicklung, Wohnbau und Regionalplanung. Ihre Expertisen liegen in der Entwicklung und strategischen Steuerung klimafitter Gebäudelösungen. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen wissenschaftliches Projektmanagement, energie- und klimapolitische Beratung sowie die strategische Weiterentwicklung und Management der klimaaktiv Gebäudezertifizierung.
Link zur ÖGUT: Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik | ÖGUT
Leonie Spitzer, Architektur- und Kulturvermittlerin
Leonie Spitzer
Architektur- und Kulturvermittlerin
Einreichung
Folgende Unterlagen sind bis 14. Oktober 2026, 23:59 Uhr einzureichen:
- Sanierungskonzept / Projektdokumentation
- Energieausweis / Energieausweisberechnung
- Kurzbeschreibung des Projektes (Word-Format, ca. ½ Seite)
- bildliche Dokumentation der Objekte inkl. Material anhand von Fotos und Plänen (ausschließlich im Format .jpg, 300 dpi, CMYK, druckfähig)
- Anmeldeformular (Download hier oder weiter unten)
Bitte übermitteln Sie Ihre Unterlagen digital mittels Downloadlink (FTP-Server, wetransfer o. ä.) an: ethouse@waermedaemmsysteme.at.
Bei Fragen zu Ihrer Einreichung wenden Sie sich an:
Mascha K Horngacher
RELATIONEN – PR-Agentur für Form + Inhalt
mascha@relationen.at
T.: +43 676 50 42 696
Downloads
Teilnahmebedingungen ETHOUSE Award 2027
Anmeldeformular ETHOUSE Award 2027
Termine
Ausschreibungsstart: 23. Juni 2026
Ausschreibungsende: 14. Oktober 2026, 23.59 Uhr
Jury-Sitzung: 19. November 2026
Preisverleihung: 16. März 2027 in Wien
Unsere Medienpartner
FAQs
In welchen Kategorien kann eingereicht werden?
Für diesen Preis kann in den drei Kategorien öffentliche und gewerbliche Bauten und privater Wohnbau eingereicht werden. Eine endgültige Zuordnung obliegt der Jury.
Wer kann einreichen?
Einreichen können alle privaten und öffentlichen Bauträger, Architekt:innen und Planer:innen, städtische oder einfache Verwaltungsinstitutionen (auch Gemeinden) sowie Wohnbaugesellschaften mit Sitz in Österreich.
Welche Objekte können eingereicht werden?
Eingereicht werden können Objekte der thermischen Gebäudesanierung, die mit 14. Oktober 2022 oder später fertig gestellt worden sind. Bitte beachten Sie die Details in den Teilnahmebedingungen.
Wie wird das Preisgeld aufgeteilt?
Der ETHOUSE Award ist mit insgesamt 10.000,- Euro dotiert. Es ist vorgesehen, die Kategoriesieger:innen gleichwertig zu honorieren, die endgültige Aufteilung obliegt der Jury.
Wann erfahre ich, ob mein Projekt nominiert wurde?
Die Jurysitzung findet am 19. November 2026 statt. Die Bekanntgabe der Nominierten erfolgt in den darauffolgenden Tagen mittels einer persönlichen Nachricht.
Was habe ich davon, beim ETHOUSE Award einzureichen?
- Der ETHOUSE Award ist eine anerkannte Auszeichnung für Nachhaltigkeit
- Die Nominierten sowie die Gewinner:innen werden auf waermedaemmsysteme.at präsentiert und über die Social Media-Kanäle der QG publiziert
- Pressenachberichte
- Festliche Preisverleihung mit Rahmenprogramm: ca. 120 Meinungsträger:innen aus den Bereichen Politik, Bauen, Architektur und Nachhaltigkeit.
- Siegerprojekte werden in den Einreichpool des europäischen EAE-Awards eingeladen.
Wer ist der Auslober?
Die Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme (QG) ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft und vereint die größten Anbieter von Wärmedämm-verbundsystemen in Österreich: Baumit, Synthesa Gruppe, Röfix und Sto. Ein Großteil aller in Österreich verarbeiteten Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) kommt aus den Betrieben dieser vier Unternehmen. Ziel der QG ist es, private und öffentliche Bauherren über die Vorzüge von WDVS zu informieren und die Verarbeitungsqualität zu steigern. Dafür gibt die QG eine Verarbeitungsrichtlinie (VAR) heraus und hat die Ausbildung zum zertifizierten WDVS-Fachverarbeiter (ZFV) initiiert. Der ETHOUSE Award – der Preis für energieeffiziente Sanierungen in Österreich gilt als Zeichen, dass planerische und Ausführungsqualität zu attraktiven Objekten führen. Diese als Impulse für die Gestaltung einer energieeffizienten Zukunft möchte die QG in die Öffentlichkeit bringen. Die Initiativen – VAR, ZFV und ETHOUSE Award – sind im Sinne der UN Sustainable Development Goals.